Mit der Weiterentwicklung der CNC-Laserschneidtechnik setzen immer mehr Metallverarbeitungsbetriebe spezielle Kompressoren für das Laserschneiden zur Fertigung ein.
Für den ordnungsgemäßen Betrieb einer Laserschneidanlage sind neben der Bedienkonsole und der Werkzeugmaschine auch weitere Hilfsaggregate erforderlich. Zu den üblichen Hilfseinrichtungen einer Laserschneidanlage gehören Schraubenkompressor und Kühlgerät. Für Schnittqualität und Schnittergebnis muss Sauber, trocken und stabil muss die Luft sein – auf keinen dieser Punkte lässt sich verzichten.
OPPAIR-Kompressoren speziell für Laserschneidanlagen:Kompakter Schraubenkompressor mit vier integrierten Funktionen

Der spezielle Kompressor für das Laserschneiden erfüllt mehrere Aufgaben: Zum einen versorgt er den Schneidkopf mit Schneidgas aus hochreinem Sauerstoff und hochreinem Stickstoff; zum anderen dient er als Energiequelle für die Zylinder, die den Arbeitstisch spannen; ein weiterer Teil wird zum Ausblasen und Entstauben des Strahlengangsystems verwendet.

Die vom speziellen Laserschneid-Kompressor abgegebene Druckluft durchläuft einen Druckluftbehälter und einen Ölabscheider und anschließend ein Feinaufbereitungssystem aus Kältetrockner und dreistufigen Feinfiltern, wodurch sie zu sauberer, trockener Luft wird. Die Wahl von Druck und Volumenstrom ist bei den einzelnen Herstellern von Laserschneidanlagen unterschiedlich und hängt von der Größe der Schneiddüse und der Dicke des Schneidmaterials ab. Die Dicke des Schneidguts hat großen Einfluss auf die Druckwahl: Bei zu niedrigem Druck neigt das Blech zu Gratbildung; bei zu hohem Druck ist die Stabilität von Blech und Anlage schwer zu gewährleisten.

Die beim Laserschneiden verwendete Druckluft ist weitgehend von Wasser und Öl befreit; saubere Druckluft begünstigt den stabilen Betrieb der Faserlaserschneidanlage. Ist die Druckluft nicht sauber, können sich die Schutzgläser der Maschine leicht mit Öl, Wasser oder Verunreinigungen belegen, wodurch sich der Strahlengang der Faserlaserschneidanlage während des Schneidens verschiebt und es sogar zu zeitweise unvollständigen Schnitten kommt.
Die Laserbranche stellt auch Anforderungen an den Druck des Kompressors, der üblicherweise zum Schneiden von Stahlblech dient. Wird der erforderliche Druck nicht erreicht, lässt sich das Stahlblech nicht befriedigend schneiden; beim Schneiden von Stahlblech treten dann Probleme auf: Die Schnittfläche ist nicht glatt, es entstehen raue Kanten und der Schnitt geht nicht durch.
Viele Unternehmen kennen die Rolle des Kompressors zu wenig und messen ihr zu geringe Bedeutung bei, was die Qualität der auf der Laserschneidanlage gefertigten Produkte stark beeinträchtigen kann. Insgesamt zeigt sich: Die passende Kompressorwahl für das Laserschneiden ist auch in dieser Branche eine Aufgabe allererster Priorität.
Video zum OPPAIR 4-in-1-Kompressor:
